Mein Weg in die Spiritualität

Es gibt viele Wege in die Spiritualität welche wir Menschen gehen!

Darunter sind einfache, schwere, geführte, selbst ernannte, Göttliche, berufene

und auch nicht selten einsame Wege!

Eines haben aber alle Wege in die Spiritualität gleich...

Den Drang sich mit seinem höheren Selbst zu beschäftigen und dadurch auch vielen anderen in

verschiedensten Formen Helfen zu wollen! Den Sinn des Lebens zu verstehen und auf der

Suche nach Antworten, zwischen dem Hier und Jetzt und der Anders - Welt...

Im alter von 12 Jahren verlor ich unerwartet meinen Vater. Es zog mir den Boden unter den

Füssen weg und ich tauchte tief ab in andere Dimensionen. Ich konnte die Anders-Welt nicht

nur wahrnehmen durch Hören und Fühlen, sondern sie auch sehen. Eine Zeit lang war es für

mich ein Trost zu wissen, das die Seele nach Ihrem Tod noch teilweise an unserem Leben teilnimmt.

Nach einer gewissen Zeit machten mir aber meine Fähigkeiten Angst und ich beschloss sie aus

meinem Leben zu drängen, welches mir auch bis zu meinem 30 Lebensjahr wunderbar

gelungen ist. Die Jahre vergingen, wobei ich nie wirklich den Glauben verloren habe, das

zwischen unseren Welten viele Dinge passieren, die für viele von uns einfach nicht sichtbar sind.

Im Alter von 30 Jahren hörte ich meinen Vater zu mir sprechen, was mir erneut den Boden

unter den Füßen weggerissen hat. Dieses hören war nicht nur eine Erinnerung an meine Kindheitstage

sondern holte auch eine enorme Angst erneut in mir hoch.

Nun stand ich da wie angewachsen mit einer Anspannung in mir, die vom anderen Stern kam.

Ich überlegte nicht lange und nahm mich der Situation an indem ich mir schnellst möglich die

Worte mit Datum – Uhrzeit notierte. Mit erstaunen stellte ich fest, das es zurück gerechnet auf

die Stunde genau der Tag war, an dem mein Vater nach seinem Tod eingeäschert worden ist.

Dieses machte mich sehr nachdenklich und ich beschloss mit zwei Schwestern und einer

Freundin darüber zu sprechen. Die Gespräche waren unglaublich spannend und holten ein

Stück nach dem anderen an quälende Emotionen in mir hoch...

Irgendwo inmitten großen Herzschmerzes meinerseits beschloss ich, mich meiner Spiritualität

wieder anzunehmen. Nichts ahnend ging dann mein neues grosses Abenteuer los.

Klare Träume mit grossen Aufgaben begleiteten mich. In Tagträumen bekam ich auf einmal

Antworten auf viele meiner Fragen. Der drang zu Meditieren um in meine Mitte zu horchen

vertiefte sich so stark, das ich damit anfing es regelmäßig zu praktizieren. Unglaubliches tat sich mir auf.

 Viele Erinnerungen bekamen wieder einen festen Standpunkt in meinem Leben. Lange Nächte war ich mit

Seelenanteilen von mir unterwegs und lernte wie man anderen Menschen helfen kann.

Mir wurden viele Einblicke in verschiedenste Formen gezeigt, welche ich heute weites gehend

umsetze! Begegnungen mit Engel vertieften meinen Glauben und sie lehrten mich das Gefühl

der bedingungslosen Liebe. Durch besuche verstorbener Seelen wuchs mein Verständnis für

den Tod und darüber hinaus. Ich durfte sogar selbst einmal als Seele das Gefühl erleben, wie es ist,

einem Menschen näher zu kommen ohne das er mich sah, sondern mich nur fühlte...

Es ist ein seltsames Gefühl, jemanden aus engen Familienkreisen näher zu kommen, der dich

spürt aber nicht sehen kann. Dessen Angst so stark zu fühlen, zerriss mir fast das Herz. Ich

wollte doch keinem Angst machen und verstrickte mich durch zunehmende Nervosität in

unbedachte Stolpersteine, die alles nur noch schlimmer machten. Boah, hatte ich ein schlechtes Gewissen...

O.k zählt zu meinen Erfahrungen und ich kann dadurch berichten, das verstorbene Seelen oft

mehr Angst haben, wenn sie uns näher kommen als wir selbst :0)

Mit der wichtigste Punkt ist das Akzeptieren anderer Gegebenheiten und Umstände.

Ich kann immer nur wieder betonen, das ich aus vollem Herzen versuche zu Helfen!!!

Es steht nicht in meiner Macht, mein Wunschdenken andere zu Heilen oder aus unangenehmen

Situationen zu befreien wenn es nicht dem Universellem Gesetz entspricht...

Somit kann es vorkommen, dass einige Menschen durch mich nur zum Teil oder gar nicht

geholfen werden kann! Warum auch immer, so was hinterfrage ich nicht, sondern akzeptiere es

so wie es ist!

Durch das aufschreiben in Form eines Traum – Astralreisen und Meditation Tagebuch

manifestierten sich viele Informationen in mir von alleine. Hinzu lernte ich auch wie man in

verschiedenste Materien eintauchen kann, dieses fasziniert mich noch am meisten bis heute fortlaufend.

Heute wo ich einen Schritt auf die Menschen zu gegangen bin um ihnen für bedrückende 

Situationen meine Hilfe anzubieten, merke ich ganz bewusst, das sich mein wenn auch nicht

immer einfacher Weg gelohnt hat.

Ich wurde ins kalte Wasser geworfen und musste ziemlich schnell das Schwimmen lernen.

Heute bin ich einfach nur dankbar unsere Welt und dessen Bewohner objektiv, mitfühlend und

aus mehren Blickwinkeln betrachten zu dürfen.

Eure Orenda

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